Patrick Schnieder: „Ärztliche Versorgung in ländlichen Regionen soll besser werden.“
Berlin
Der Deutsche Bundestag hat heute in zweiter und dritter Lesung das GKV-Versorgungsstrukturgesetz (GKV-VStG) beschlossen. Verwaiste Arztpraxen und lange Anfahrtswege für die Patienten im ländlichen Raum sollen der Vergangenheit angehören.
„Das deutsche Gesundheitssystem ist eines der besten der Welt. Eine gute, wohnortnahe und flächendeckende Versorgung der Patienten ist sein Markenzeichen. Das soll auch in Zukunft so bleiben. Die jetzt beschlossenen Maßnahmen dazu beitragen, dass es für Ärzte wieder attraktiver wird, sich bei uns in der Eifel im ländlichen Raum niederzulassen“, sagte MdB Schnieder nach der Abstimmung.
Eine Vielzahl von Maßnahmen solle das sicherstellen, so Schnieder weiter. Neben spürbaren finanziellen Anreizen wird etwa die sogenannte Residenzpflicht aufgehoben, so dass Ärzte nicht mehr in dem Ort, in dem ihre Praxis ist, auch wohnen müssen. Außerdem werden bessere Möglichkeiten für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf der Landärzte geschaffen.
Patrick Schnieder ist sich sicher: „Dieses Gesetz wird spürbare Verbesserungen für die Patienten zur Folge haben.“ Neben der ärztlichen Versorgung werden zahlreiche weitere Punkte verbessert. Dazu zählen neben einer Verkürzung der Wartezeiten auf einen Arzttermin etwa auch die Einführung der bundeseinheitlichen Rufnummer 116 117 für den ärztlichen Notdienst oder die einfachere Ausstellung von Patientenquittungen durch die Krankenkassen.
Hinweis:
Jens Spahn, Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für das GKV-Versorgungsgesetz ist am 19. Dezember zu Gast beim CDU Gemeindeverband Wittlich-Land.
Ab 19.30 Uhr diskutiert der Bundestagsabgeordnete in der Oestelbachhalle in Osann-Monzel mit den Gästen zum Thema “Was verändert sich durch das neue GKV-Strukturgesetz? Ärztliche Versorgung im ländlichen Raum!”